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Kolumne: Die Rose am Strand - Ein Bild und seine Wirkung

Erinnern Sie sich an die Friedhofsbesuche des Managements am vergangenen Totensonntag? Stimmungsbilder und Selfies dokumentierten, wie sich Vorstände, Direktoren und Abteilungsleitende aufgemacht haben, um Bestattungsorte und Friedhöfe aufzusuchen. Auf diese Aktion gab es sehr viel Resonanz, die durchweg positiv war. 

Das bestätigt, dass öffentliche Kommunikation heute vor allem Folgendes braucht: 
•    Gute Geschichten 
•    Menschen, Gesichter, Nahbarkeit
•    Authentizität, Aufrichtigkeit und Transparenz
•    Leidenschaft, Werte und Überzeugungen

Ein Bild aus dieser Serie berührte die Menschen besonders.

Dieses Foto hat Petra Franz am Strand von Mukran auf der Insel Rügen aufgenommen. Es zeigt die Ostsee, in der Angehörige von ihr seebestattet wurden.
 
Was beeindruckt die Menschen an diesem Bild so? Woher rührt seine große Wirkung auf die, die es betrachten? Darüber haben wir uns Gedanken gemacht, aus Neugier und, weil wir daraus lernen wollen für unsere Kommunikation und Botschaften. 
 
Das Bild lässt Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Man kann die Geschichte dazu erahnen und sich ausmalen. 

Auch haben viele Menschen einen starken Bezug oder gar eine Sehnsucht zum Meer, verbinden schöne Erinnerungen und Träume damit. So werden Emotionen sowohl transportiert als auch geweckt.  

Ein bisschen erinnert das Bild an ein romantisches Gemälde, an den romantischen Drang nach Unendlichkeit, Freiheit und Grenzenlosigkeit. Es ist ein bisschen dramatisch, ein bisschen übersinnlich und auch ein bisschen träumerisch. 

Die starken Kontraste beeindrucken: die zarte Blüte auf dem harten Stein, die kleine Blume gegenüber der Gewalt und Größe des Meeres … 

Das Foto hat auch einen krassen, erschütternden Aspekt, indem es klar und deutlicher als ein Grab vor Augen führt, dass jemand fehlt, weg ist für immer, nicht mehr sicht- und greifbar. 

Zugleich macht die Rose bewusst, dass Liebe und Zusammengehörigkeit geblieben sind. Sie überdauern den Tod und sind größer als er. 

Schließlich stellt die Fotografie den Tod in den Kontext der Natur. Werden und Vergehen, Kommen und Gehen, all das findet in einem natürlichen Kreislauf statt. Das Sterben in diesem Licht zu betrachten, hilft vielen Menschen, es zu verstehen und als Gegebenheit des Lebens anzunehmen.

 

Zum Beitrag über die Friedhofsbesuche des Managements am Totensonntag

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