Was macht es so besonders, als Bestatter zu arbeiten?

Bestatter. In vielen Köpfen kommt bei diesem Beruf sofort das Bild des hageren, in einen dunklen Anzug gekleideten Herrn auf, der Einzelgänger ist und zum Lachen in den Keller geht. Doch der Beruf hat mit diesem alten, meist durch Filme geprägtem Klischee nicht viel zu tun.

Unsere Mitarbeitenden sind Begleiter auf dem letzten Weg eines Menschen. Sie sind Zuhörende, Zur-Seite-Stehende, Gestaltende, Organisationstalente, Mutmachende und vieles mehr.

So vielfältig die Aufgaben und die Menschen in der Ahorn Gruppe sind, so liegt allem eines zugrunde: Mit der täglichen Arbeit etwas Sinnstiftendes tun. Durch das breit gefächerte Aufgabengebiet gleicht kein Tag dem anderen. Meist wissen die Mitarbeitenden nicht, was sie im Laufe eines Arbeitstages alles erwartet. Langeweile kommt in den seltensten Fällen auf. Auch das ist ein Grund, sich für diesen Beruf zu entscheiden.

Aber lesen Sie selbst, was unsere Mitarbeitenden bewegt hat, dieser Berufung nachzugehen.

Vom Quereinsteiger zum Bestattungsberater

Dominik Kleinen

Gestartet als Quereinsteiger bei Greiwe Bestattungen, hat sich Dominik Kleinen vom Bestattungsberater und Referent zum Betriebsleiter bei Grieneisen Bestattungen in Berlin entwickelt. 

„Was mich am Beruf des Bestatters so fasziniert, ist die Vielfältigkeit der Aufgaben, die sich mit ihm verbinden. Als ich in diesem Beruf angefangen habe, war ich erstaunt, wie viel ich von meinen bisherigen Erfahrungen einbringen konnte und wie individuell man diesen Beruf ausfüllen kann: Sei es eher in sozialer Hinsicht in Form der Begleitung von Angehörigen und der Versorgung Verstorbener, sei es in administrativer Hinsicht bei der Organisation einer Bestattung, sei es in handwerklicher Hinsicht, wenn es um ganz praktische Dinge geht, wie das Auskleiden eines Sarges oder dem Aushub einer Grabstelle. Doch so unterschiedlich diese Tätigkeiten auch sein mögen, sie alle haben eine gemeinsame Richtung: Sie zielen auf die Gestaltung und Schönheit von etwas an sich Schmerzhaftem und Unschönem. Im besten Falle ist diese Schönheit ehrlich und heilsam zugleich. Eine sinnvollere Tätigkeit kann ich mir kaum vorstellen.“

 

Nach der Ausbildung zur Bestattungsfachkraft folgten Weiterqualifizierungen

Mandy Herforth-Klöber

Sie begann 2010 ihre Ausbildung bei ANTEA Bestattungen, bildete sich zur Bestattermeisterin weiter (2013) und ließ sich als Thanatopraktikerin ausbilden (2016). Heute ist Mandy Herforth-Klöber bei ANTEA Bestattungen in Bautzen tätig.

„Ich weiß jeden Morgen bei Arbeitsbeginn noch nicht, was mich erwartet. Denn jeder Auftrag ist anders und dementsprechend immer von Neuem interessant, lehrreich, vielschichtig und abwechslungsreich. Besonders die Arbeit im Grenzbereich, den unser Berufsbild streift, ist eine sehr erfüllende und dankbare Tätigkeit, die mich gelehrt hat, jeden Tag zu genießen und die kostbare Lebenszeit zu nutzen. Mir wurden von meinem Arbeitgeber die beste Ausbildung sowie die für mich persönlich interessantesten Weiterbildungen ermöglicht. Aber auch die persönliche Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen, die mich während meiner Ausbildung- und Abwesenheitszeiten vertreten haben, war toll.“

 

 

Einstieg als ausgebildete Bestattungsfachkraft

Anne Wenzlawek

Die Ausbildung konnte ihren Wissens- und Erfahrungsdrang nicht stoppen. So absolvierte Anne Wenzlawek verschiedene Weiterbildungen, wie z. B. Trauerpsychologie und Verstorbenenversorgung. Heute ist sie Bestattungsberaterin bei GBG Bestattungen in St. Gangloff bei Gera.

„Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schmerzhaft, umso wichtiger ist es in der ersten Zeit der Trauer professionelle Unterstützung zu erhalten. In der Begleitung von Trauernden ist es mir wichtig, den Angehörigen Zeit zu geben, ihnen eine helfende Hand zu reichen und ihnen organisatorische Dinge abzunehmen, wenn sie das wünschen. Wenn ich von den Angehörigen die Rückmeldung bekomme, dass die Abschiedsfeier das Leben und Wirken des Verstorbenen schön nachgezeichnet hat und seine Vertrauten Trost wie Hoffnung erhalten haben, dann weiß ich, dass ich den richtigen Beruf gewählt habe.“

Vom Familienunternehmen zum Angestellten in einer Gruppe

Christian Ahrens

Christian Ahrens arbeitet heute in dem Unternehmen, das 1921 von seinem Urgroßvater als Tischlerei gegründet wurde: Seit 2012 ist das Bestattungshaus AHRENS in Wolfenbüttel Teil der Ahorn Gruppe.

„Ich bin gelernter Bankkaufmann. Ich habe mich 'nebenbei' weitergebildet und bin dann 2012 voll ins Familienunternehmen eingestiegen. Der Unternehmensübergang zur Ahorn Gruppe war nicht immer einfach. Und es wird auch in Zukunft sicher Reibungspunkte geben. Die Arbeitsweise mit und in so einer starken Gemeinschaft ist zwangsläufig anders … Ich finde es schön, dass unser Familienname in der Marke 'Bestattungshaus AHRENS' weitergeführt wird. Viele administrative Aufgaben werden von der zentralen Verwaltung abgenommen. Ich kümmere mich vor Ort um die Menschen, die wir unterstützen dürfen. Viele vertrauen unserem Haus schon seit Generationen. Ich bin dankbar dafür, dass ich das fortführen darf. Für mich ist es wichtig, dass wir zusammen die beste Gestaltung für den 'letzten Weg' finden.“

   

Sie können sich vorstellen, Bestatter zu sein?

Dann informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten einer Mitarbeit bei uns.

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