Pressemitteilungen

Ausstellung: Grabschmuck aus Glasperlen – verbotene Bestattungskultur

Weihnachtsausstellung im Haus der Begegnung von Grieneisen Bestattungen

Filigran geschwungene Perldrähte, Engel und Christussymbole, ein Anker als Symbol der
Hoffnung. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts diente Grabschmuck aus Glasperlen als Zierde auf
den Gräbern. Jedes Jahr zu Allerheiligen und Allerseelen wurden die liebevoll per Hand
angefertigten Kränze wieder auf den Friedhof gebracht.

Doch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wandten sich Städte und Gemeinden gegen
diese Form der Bestattungskultur und verboten zwischen 1930 und 1950 die Perlkränze auf
ihren Friedhöfen. Als „Scheußlichkeiten der banalsten Form“ bezeichnete der Direktor des
Königlichen Landesgewerbemuseums den handgefertigten Grabschmuck. Schönheit und Anmut
der Stücke hat er nicht erkannt.

Trotz des Verbots wurden noch bis in die 60er Jahre vereinzelte Gräber von Hinterbliebenen auf diese Weise geschmückt. Heute ist diese Form des Grabschmucks in Vergessenheit geraten.
Grieneisen Bestattungen präsentiert mehrere Dutzend handgefertigte Exponate aus der
einzigartigen Sammlung des Perlenmuseums Berlin im Haus der Begegnung.

Grabschmuck aus Glasperlen
10. Dezember 2007 bis 28. Februar 2008
Haus der Begegnung von Grieneisen Bestattungen
Fürstenbrunner Weg 10-12, 14059 Berlin
Montag bis Freitag 9:00 Uhr – 17:00 Uhr
Samstag 9:00 Uhr – 15:00 Uhr
Eintritt frei

Die Ausstellung findet im Haus der Begegnung von Grieneisen Bestattungen statt. Mit seiner
hellen Atmosphäre steht es für einen offenen Umgang mit den Themen Tod und Trauer.
Grieneisen Bestattungen wurde 1830 in Berlin gegründet und ist mit 40 Filialen in der Stadt
vertreten. Im Haus der Begegnung finden wechselnde Ausstellungen, Führungen und
Veranstaltungen statt.

Auf Facebook teilen

Ihr Ansprechpartner zum Thema Presse

Katharina Kunath

E-Mail: katharina.kunath@ahorn-ag.de
Telefon: 030/78782-520
Telefax: 030/78782-303