Berufsalltag hautnah: Schülerinnen und Schüler der 36. Oberschule Dresden zu Besuch bei ANTEA Bestattungen

Wenn Schule auf Berufspraxis trifft, kann ein Tag außerhalb des Klassenzimmers ganz neue Perspektiven eröffnen: Um ein Berufsfeld kennenzulernen, das im Alltag selten im Fokus steht, aber dennoch ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft ist, waren die Schülerinnen und Schüler der 36. Oberschule Dresden am 22.01.2026 zu Besuch bei ANTEA Bestattungen.

 

Viele Fragen, weniger Berührungsängste

Vor Ort vermittelten die Mitarbeiter Georg Kloß und Remo Schulz einen ausführlichen und praxisnahen Einblick in das Berufsbild des Bestatters. Dabei ging es nicht nur um die organisatorischen und handwerklichen Aufgaben, sondern auch um die verantwortungsvolle Begleitung von Menschen in Ausnahmesituationen. In einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre entwickelte sich ein lebendiges Gespräch, bei dem die Schülerinnen und Schüler großes Interesse zeigten und zahlreiche reflektierte und teilweise sehr persönlichen Fragen stellen konnten.

 

Ein Austausch auf Augenhöhe über einen besonderen Beruf

Auch für die Mitarbeiter von ANTEA Bestattungen sind derartige Besuche eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag. Es bereitet Freude, Einblicke zu geben, Fragen zu beantworten und zu zeigen, wie vielseitig, sinnstiftend und menschlich dieser Beruf ist. 

Zugleich eröffnen sich jungen Menschen wertvolle Perspektiven: Ein authentischer Blick hinter die Kulissen eines Berufsfeldes, das im Alltag oft mit Vorurteilen oder Unsicherheiten behaftet ist. Der persönliche Kontakt mit erfahrenen, engagierten Fachkräften baut Berührungsängste ab und erweitert den Horizont für die Vielfalt beruflicher Möglichkeiten. Ein direkter Einblick in die Praxis kann Schülerinnen und Schülern dabei helfen, eigene Interessen, Stärken und mögliche Zukunftswege realistisch einzuschätzen und womöglich neue Denkrichtungen bei Ihrer Berufsorientierung einzuschlagen. 

Für die Mitarbeitenden ist es zudem eine schöne Gelegenheit, Erfahrungen, Werte und vielleicht sogar ein kleines Stück Begeisterung an die nächste Generation weiterzugeben – ein Gewinn auf beiden Seiten, der über den Besuch hinaus nachwirkt.

 

Ein besonderer Dank gilt Frau Salminger für die Kontaktaufnahme und die Organisation dieses Besuchs. Ebenso geht ein Dank an die Schülerinnen und Schüler, die sich dem sensiblen Thema mit Offenheit, Respekt und Neugier genähert haben und so zu einem gelungenen Austausch beigetragen haben.

 

Abbildungen ©Antea


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