Im Oktober 2025 hat das Tageshospiz des Marien-Hospizes Dresden seine Türen geöffnet. Es ist ein ganz besonderer Ort geworden: eine Oase, an dem Menschen mit einer schweren, fortschreitenden Erkrankung den Tag verbringen können. Begleitet werden sie dabei von einem multiprofessionellen Team in einer Umgebung, die viel Raum für Gemeinschaft, aber auch für ganz persönliche Bedürfnisse lässt.
Aus Interesse wird Unterstützung
Der Kontakt entstand bei einer Veranstaltung, an der das Marien-Hospiz mit einem eigenen Stand vertreten war. Dort erkundigte sich ANTEA Dresden nach der Möglichkeit, das Tageshospiz näher kennenzulernen. Aus diesem Interesse entwickelte sich ein Besuch, bei dem Remo Schulz, geprüfter Bestatter und stellvertretender Betriebsleiter bei ANTEA Dresden, und Ulrike Haynert, Bestattungsberaterin und Teamleiterin Dresden Land, Einblicke in die Räumlichkeiten und die tägliche Arbeit vor Ort erhielten.
Besonders beeindruckt hat sie das Engagement, mit dem die Mitarbeitenden den Gästen den Alltag gestalten und individuelle Wünsche ermöglichen. Dazu gehören auch besondere Erlebnisse wie Rikschafahrten in den Großen Garten, von denen beim Besuch berichtet wurde. Solche Angebote zeigen, wie viel Lebensfreude und gemeinsame Zeit auch in einer schweren Krankheitsphase möglich sind.
Als Zeichen der Anerkennung und Unterstützung brachten Remo Schulz und Ulrike Haynert einen Gutschein für Sachspenden im Wert von 150 Euro mit. Claudia Berger, psychosoziale Leiterin des Tageshospizes, nahm den Gutschein stellvertretend entgegen.
Zeit für das, was zählt
Im Mittelpunkt der täglichen Hospizarbeit steht etwas, das sich kaum in Zahlen fassen lässt: Zeit. Zeit für ein Gespräch, für ein gemeinsames Essen in der Wohnküche, für einen Moment der Ruhe oder einfach das tröstende Gefühl, in schweren Stunden nicht allein zu sein. Das Tageshospiz möchte schwerstkranke Menschen und deren Angehörige in einer hochgradig herausfordernden Lebensphase auffangen und ihnen einen Ort bieten, an dem neben der Krankheit und dem Abschied vor allem auch das Leben seinen Platz behält.
Solche schützenden Räume brauchen jedoch nicht nur unendlich viel Herzblut und engagierte Menschen, sondern auch finanzielle Mittel. Da die Kosten der Aufenthalte für die Gäste komplett kostenfrei sind und zu einem Teil selbst erwirtschaftet werden müssen, freut sich das Marien-Hospiz Dresden stets über Spenden, mit denen diese Angebote gemeinschaftlich getragen werden.
ANTEA Dresden möchte mit der Unterstützung einen kleinen Beitrag zu dieser wichtigen Arbeit leisten.
Mehr über das Tageshospiz, seine Angebote und Möglichkeiten zur Unterstützung: Marienhospiz Dresden
Abbildungen © Ahorn Gruppe