Mit so vielen Teilnehmenden und Ausstellenden wie nie zuvor hat die LEBEN UND TOD am 10. und 11. April in Bremen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie groß das gesellschaftliche Interesse an den Themen Sterben, Tod und Trauer geworden ist. Die Veranstaltung hat sich als zentraler Treffpunkt für Fachpublikum und Öffentlichkeit etabliert und bringt seit vielen Jahren Menschen zusammen, die sich professionell oder persönlich mit Abschiedskultur beschäftigen.
„Wir dürfen in diesem Jahr gleich zwei Rekorde vermelden“, freut sich Meike Wengler, Gründerin und Leiterin der LEBEN UND TOD. „Mit 173 Ausstellerinnen und Ausstellern konnten wir erneut die Vorjahreszahl übertreffen. Und auch bei den Besucher:innen hat sich die Zahl zum Vorjahr gesteigert. Insgesamt kamen 5.418 Fachleute und Laien nach Bremen. (Vorjahr: 5.299). Das zeigt uns, dass wir mit den Inhalten und dem Konzept der LEBEN UND TOD am Puls der Zeit liegen.“
Die besondere Stärke liegt in der Verbindung aus Fachkongress, Messe und offenem Austausch. Hier treffen Expertinnen und Experten aus Hospiz- und Palliativarbeit, Pflege, Seelsorge und Bestattungskultur auf Angehörige und Interessierte. Es entsteht eine Atmosphäre, die informiert und zugleich Raum für persönliche Gespräche lässt. Die Veranstaltung macht deutlich, dass die Auseinandersetzung mit dem Lebensende immer auch eine Auseinandersetzung mit dem Leben ist.
Der diesjährige Schwerpunkt „Grenzgänge“ hat dabei eindrucksvoll verdeutlicht, wie sich Menschlichkeit und technologische Entwicklungen wie Digitalisierung und KI im Umgang mit Abschied verbinden und wo die Grenzen liegen.
Mit ihrem besonderen Format schafft die LEBEN UND TOD Sichtbarkeit für ein Thema, das alle betrifft, und stärkt eine Kultur des bewussten Umgangs mit Endlichkeit.
Fotos: © ahorn / dots & boxes