Weiterbildung im Fokus: Bestattungsinstitut Hans von Holdt beim Workshop „In Würde Abschied nehmen“

Am 2. März wurde im BG Klinikum Bergmannstrost Halle die interaktive Fachausstellung „In Würde Abschied nehmen“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege eröffnet. Das Format richtet sich an Fachkräfte und Ehrenamtliche, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten und stieß bereits kurz nach dem Start auf großes Interesse.

 

 

Carolin Reda und Stefanie Arning aus dem Team vom Bestattungsinstitut Hans von Holdt in Halle und Landsberg nahmen an dem Workshop teil, um neue Impulse für ihre tägliche Arbeit als Bestattungsberaterinnen mitzunehmen und den fachlichen Austausch zu suchen. Auch wenn sich das Format nicht speziell an Mitarbeitende aus der Bestattungsbranche richtete, war die Teilnahme für sie selbstverständlich, denn kontinuierliche Weiterbildung und der Blick über den eigenen Arbeitsbereich hinaus sind für sie ein wichtiger Bestandteil ihrer täglichen Arbeit.

Interaktiver Austausch: Kommunikation und Selbstfürsorge im Fokus

Im Mittelpunkt der dreistündigen Veranstaltung standen die Themen Kommunikation und Selbstfürsorge im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Das Konzept setzte dabei bewusst auf Interaktion: In Kleingruppen wurden konkrete Situationen erprobt, Gespräche geführt und Erfahrungen geteilt, unter anderem durch Rollenspiele und moderne VR-Anwendungen. Begleitet wurden die Teilnehmenden von speziell geschulten Guides, die über langjährige Erfahrung in der Palliativ-Pflege verfügen.

Fachübergreifende Begegnungen über Berufsgrenzen hinweg

Neben Pflegekräften, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Ehrenamtlichen ergaben sich auch Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern eines Palliativvereins sowie Mitarbeitenden des Bergmannstrost. Als Bestattungsfachkräfte wurden sie herzlich aufgenommen und aktiv in die Diskussionen einbezogen. Sehr eindrücklich beschreiben die Teilnehmerinnen die Erkenntnis, wie sensibel die Übergänge zwischen Klinik, Sterbeort und Bestattung wahrgenommen werden und wie wichtig enge Abstimmung und klare Kommunikation sind, um Angehörigen Sicherheit und Orientierung zu geben. Der fachübergreifende Dialog wurde als besonders bereichernd erlebt.

Stärkung der eigenen Ressourcen durch Hilfe zur Selbsthilfe

„Die Veranstaltung hat viele inspirierende Impulse gegeben und neue Perspektiven eröffnet, sowohl für den Umgang mit Angehörigen als auch für die eigene Selbstfürsorge“, resümieren die Teilnehmerinnen. Das Thema Selbstfürsorge spielt für Menschen in diesem Berufsfeld eine zentrale Rolle. Gerade im beruflichen Alltag wird dieser Aspekt aufgrund von Zeitknappheit häufig vernachlässig. Im Verlauf des Workshops wurden Möglichkeiten aufgezeigt, eigene Kraftquellen zu entdecken.

Eine Vielzahl an Fachkräften aus der Region nutzten diese wertvolle Plattform für Weiterbildung und Vernetzung rund um die Begleitung von Menschen an ihrem Lebensende.


Datenschutzeinstellungen
Datenschutzeinstellungen

Wir setzen Cookies erst, wenn Sie dem zugestimmt haben. Die Cookies helfen uns, unser Angebot zu optimieren. Vielen Dank!

Ich akzeptiere alle Cookies Nur essenzielle Cookies akzeptieren Individuelle Datenschutzeinstellungen
Datenschutzeinstellungen

Hier finden Sie eine Übersicht und Informationen zu allen verwendeten Cookies. Sie können Ihre Einwilligung zu ganzen Kategorien geben oder nur bestimmte Cookies auswählen. Alle Cookies werden anonymisiert.

Zurück | Nur essenzielle Cookies akzeptieren

Essenzielle Cookies (1)

Essenzielle Cookies ermöglichen die vollumfängliche Nutzung der Website.

Cookie-Informationen anzeigen
Statistik und Marketing (1)

Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher unsere Website nutzen.

Cookie-Informationen anzeigen
Externe Medien (3)

Inhalte von Video- und Social Media-Plattformen werden standardmäßig blockiert. Wenn Cookies von externen Medien akzeptiert werden, bedarf der Zugriff auf diese Inhalte keiner weiteren Zustimmung mehr.

Cookie-Informationen anzeigen